Posts mit dem Label SaaS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SaaS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Ist SaaS nicht tragfähig?

War heute auf dem Gründerflirt gewesen (veranstaltet von Best Excellence, nette Veranstaltung) und habe dort mit einem BWLer gesprochen, der anscheinend schlechte Erfahrungen mit SaaS gehabt hat und deswegen fester Überzeugung war, dass dieses Geschäftsmodell heute nicht funktioniert und nicht tragfähig ist. Meine Vermutung ist, dass es nicht am Geschäftsmodell "SaaS" gelegen hat, dass sein Unternehmen kaputt gegangen ist, sondern am Management oder noch irgendwelchen Einflussfaktoren und Interessenskonflikten im Unternehmen selbst.

Als er das Wort SaaS auf der Darstellung meines Geschäftsmodells gesehen hat:

Ist er mit den Worten: "SaaS, das ist ja ganz schlecht!" leicht aggressiv geworden und wollte mir weiß machen dass das Modell nicht funktioniert und kein einziges Unternehmen auf der Welt mit SaaS profitabel arbeitet. Sogar Salesforce macht kein Gewinn. Ich war der Annahme dass Salesforce sehr wohl ein profitables Unternehmen ist und habe ihn um die Belege gebeten, die er offensichtlich nicht liefern kann.

Nun, ich habe zur Sicherheit ein wenig recherschiert und kann hier Folgendes, zumindest für Salesforce belegen:

  1. Salesforce ist seit 2003 (99 gegründet) profitabel.
  2. Und die Geschäftszahlen und Entwicklung der Kunden zeigt, dass Salesforce ein gesundes Unternehmen ist. Allein die Steigerung der Kundenanzahl in sieben Jahren von 1.500 auf 650.000 lässt einiges erahnen...
Es gibt noch eine Reihe weiterer Unternehmen, die von SaaS gut leben. Nicht zuletzt 37signals...

Mittwoch, 6. August 2008

Geschäftsidee

Nach dem vielen Text, was ich bereits veröffentlicht habe, habe ich eben gemerkt, dass meine Geschäftsidee nicht wirklich klar vorgestellt wurde. Stattdessen habe ich über die Technik (hier und da) und Kundenvorteile gesprochen.

Die Geschäftsidee des zukünftigen Unternehmens ist die Entwicklung und das Vertrieb von Softwarelösungen für Unternehmenskunden. Die Idee soll auf zwei Wegen realisiert werden: Entwicklung und Vertrieb von Individuallösungen für Mittelstands- und Großunternehmen, sowie Entwicklung und Vertrieb von Standardsoftware auf Mietbasis (Software as a Service, SaaS) für Kleinst- und Kleinunternehmen. Die Basis für das gesamte Vorhaben ist die von mir entwickelte Plattform, die den Software-Erstellungszyklus signifikant verkürzt und somit wesentlich günstiger macht, als es heute in der Softwareindustrie üblich ist.

Dienstag, 5. August 2008

Cloud Computing und SaaS

Auf netzwertig habe ich wieder einen Artikel gelesen, welches auch indirekt das Thema meines Gründungsvorhabens behandelt. Und zwar geht es dort um das Cloud Computing, einen Begriff, der mir bis jetzt schon ab und zu begegnet ist, den ich aber noch nicht so ganz verstanden habe. Ersetzt es jetzt den Grid Computing, baut es auf Plattform und Software as a Service auf? Fragen über fragen, die nur die Buzzword-Vordenker beantworten können, da Wikipedia es leider nicht ausreichend tut.

Wenn ich jetzt eine Rechnungs- Projektmanagement-, Unternehmenssteuerungsoftware als SaaS bei einem bestimmten Anbieter miete, ist es schon Cloud oder nur SaaS? Wenn ich die Möglichkeit habe die gemietete Software selbst anzupassen, zu erweitern oder gar etwas eigenes zu entwickeln, ist es nur PSaaS oder bereits Cloud? Oder wenn ich Projektmanagement bei einem Anbieter miete und Unternehmenssteuerung bei einem anderen, ist das vielleicht ein Cloud? Naja, der Sinn wird mir mit Sicherheit mit der Zeit erschließen, genau so wie es mit Service-orientierten Architekturen auch war.

Nicht desto trotz wird im Artikel von Marcel Weiss auf das Potenzial dieser Themen, die wohl unter diesem neuen Begriff zusammengefasst sind, wieder hingewiesen, was mich erfreut und wieder Bestätigung. Der Markt für SaaS ist da und ist noch lange nicht gesättigt.

Für mich bedeutet es eigentlich, dass ich schnellstmöglich in diesen Markt einsteigen soll. Das Problem sind jedoch erhebliche Investitionskosten, die für den Aufbau einer dafür notwendiger und ausreichender Infrastruktur benötigt werden. In Moment glaube ich, dass das Individuallösungsgeschäft als "Sprungbrett" benutzt werden könnte, um die Investitionen günstig zu finden und auch Erfahrung mit jterms als Plattform im "Feld" zu sammeln. Auch mit einer entstehenden Online-Demo möchte ich zu meinem Ziel etwas näher kommen.

P.S. als ich das Wort Cloud schreiben wollte, habe ich mich vertippt und Cloudo geschrieben. Es fiel mir sofort auf, dass das als Firmen, oder Dienst-Name gut klingt. Habe im Browser cloudo.com eingegeben, und was für ein Zufall!, -- es gibt einen Wettbewerber mit, wie es sich gehört, Blog und einer Guided Tour mehr:) Sieht auf den ersten Blick gut aus, nur der Mickey Maus als Logo stört mich ein wenig...:) Sie virtualisieren sozusagen den kompletten Desktop und machen es per Web-Browser von überall zugreifbar.