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Freitag, 29. Mai 2009

Eclipse Stammtisch bei compeople

Am vergangenen Mittwoch (27.05.2009) fand bei compeople AG wieder der Eclipse Stammtisch in Frankurt statt. Es war die zweite Veranstaltung dieser Art (über die erste habe ich in Januar berichtet) und diesmal auch viel mehr besucht . Wenn es so weiter geht, dann passen die Teilnehmer nicht mehr in die Räume der compeople AG rein:)

Ralph Müller hat kurz die aktuelle Entwicklung der Eclipse Foundation erläutert: leider lässt sich die Krise auch an Mitgliedern der Foundation nicht unbemerkt vorüber gehen, sodass es einige Absprünge der Mitglieder zu verzeichnen sind. Viele der ehemaligen Mitglieder existieren nicht mehr, oder werden es in der nahen Zukunft (Beispiel GM oder Sun;) Außerdem hat Ralph darauf hingewiesen, wie wichtig der IP-Prozess für die Foundation ist. Es geht um Intellectual Property und da möchte sich die Foundation über die Eclipse Projekte absolut sicher sein und diese auch absolut sicher den Kunden anbieten zu können, um die Gerichtsprozesse wie im Falle der SCO zu vermeiden.

Danach hat Ekkehard Gentz sein Projekt redView vorgestellt. Dort geht es darum, User Interfaces dynamisch zu Laufzeit aus EMF-Modellen zu generieren (falls ich es richtig verstanden habe). Die EMF-Modelle stellen sozusagen die Verknüpfung zwischen den in UML modellierten Entities und dem, was am Ende der Enduser auf dem Bildschirm sieht. Es ist sehr spannendes Projekt, insbesondere diese Dynamik macht es so spannend und es kann durchaus auch für uns, in jterms zu Einsatz kommen. Weiterhin soll bald ein OpenERPWare-Projekt starten, welches redView zur GUI-Modellierung nutzt.

Der Vortrag von Jochen Krause von Eclipse Source (von Innoopract und Code 9 gegründet) mit der Eclipse RAP-Demo hat den Vortragsteil der Veranstaltung abgeschossen. Jochen hat den Wechsel einer RCP-Anwendung von Desktop in den Browser mit wenigen Handgriffen live vorgeführt.

Danach sind wir ins "Chicago Meatpackers" gewechselt und dort sehr spannende Gespräche geführt. Es hat sehr viel Spass gemacht, bin schon gespannt auf den nächsten Stammtisch:)


Freitag, 20. März 2009

Übersicht an verteilten, Key-Value basierten Speichersystemen

Im Zuge des Cloud-Hypes gewinnen die Key-Value basierten Speichersysteme gegenüber den rationalen Datenbanksystemen zunehmend an Bedeutung. Denn solche Speichersysteme erlauben einfache horizontale, sowie vertikale Skalierung, ohne das Speichersystem auch anhalten zu müssen, falls das System dynamisch skaliert werden soll. Bekannt sind solche Systeme durch Googles BigTable und den Map-Reduce-Algorythmus, womit sehr große Datenmengen effizient verarbeitet werden können. Hier habe ich eine Auflistung von ähnlichen System gefunden, die allemal interesant ist. Ob und wie das für jterms nutzbar ist, weiß ich noch nicht, aber solche Sachen sollen einfach im Hinterkopf gehalten werden. Zumal jterms einen relativ einfachen Key-Value Aufbau besitzt.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Eclipse Stammtisch bei compeople

Heute war ich auf dem Eclipse Stammtisch in Frankfurt gewesen. Dies war meine erste Teilnahme an dieser Veranstaltung. Einleitend hat Ralph Müller, Repräsentant der Eclipse Foundation in Europa, kurz die Eclipse Foundation vorgestellt. Christian Campo, IT-Consultant bei der compeople AG, hat anschließend über den aktuellen Stand des Eclipse Riena Projekts berichtet.

Riena wird mit Sicherheit eine Rolle bei jterms spielen. Der Grund ist: Riena bietet ein Konzept und fertige Komponenten für die graphische Benutzungsschnittstelle (GUI) im Eclipse RCP-Umfeld, welches für jterms von Bedeutung sein kann. Die Riena-basierte GUI ist wesentlich einfacher, klarer und somit wesentlich Nutzer-freundlicher als das herkömmliches RCP-GUI. Außerdem bietet Riena eine einfache Entwicklung von Client-Server Systemen, die auf OSGi und Eclipse basieren. Auf jeden Fall ist Riena einen tieferen Blick wert.

Die Veranstaltung war für mich sehr interessant gewesen. Da dies die erste Veranstaltung dieser Art in Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet war, hoffe ich auf regelmäßige Fortsetzung. Nur in Chicago Meatpackers war es ein wenig voll und laut gewesen. Die interessanten Gespräche haben leider ein wenig davon gelitten..

Dienstag, 4. November 2008

Wie findet man einen passenden Server?

Nun habe ich nach all den Turbulenzen etwas mehr Zeit und werde die alten Themen aufgreifen, für die ich bis jetzt nicht so viel Zeit hatte, die zu beleuchten. Das erste Thema wird, wie in der Überschrift schon angedeutet, zeigen, wie man sich einen passenden Server für sein Projekt „zulegt“.

Ich gebe zu, ich habe bis jetzt weniger Erfahrung im Web-Bereich gehabt, als es für mich selbst als nötig gesehen hätte. Deswegen habe ich auch viel zu viel Zeit verloren, bis meine Demo-Anwendung zusammen mit der Web-Seite im Internet gelandet ist. Andere Menschen, mit „vermeintlicher“ Erfahrung würden wahrscheinlich sagen, dass so einen virtuellen Server zu finden doch nicht so schwierig ist. Ich musste aber feststellen, dass ich zunächst gar kein passendes Angebot gefunden habe, danach aber so viele, dass ich vor einem Entscheidungsproblem gestanden bin (wie manchmal im Supermarkt, man steht vor einer Wand voll mit Produkten und weiß nicht, was man jetzt eigentlich will).

Wie war mein Weg gewesen (falsch, weiter unten siehe den richtigen Pfad)

  1. Ich habe mich vom neumodischen Kram (Cloud Computing) verleiten lassen und habe bei Amazon Elastic Computing Cloud (EC2) einen virtuellen Server erstellt. Der Hacken (was ich bis bis dahin nicht verstanden habe): EC2 eignet sich nur dazu um die Spitzlasten zu stemmen und seine Server-Architektur denen dynamisch anzupassen. Nicht um einen einzigen Server in EC2 ablaufen zu lassen, denn die normalen virtuellen Server sind viel günstiger und das Aufsetzen einer Maschine ist fast genau so einfach. Außerdem hat man ja am Anfang keine 10.000der Besucher in der Woche...

  2. Dann habe ich nach „virtuelle Server, VPS, Hosting“ usw. gegooglelt und bei allen großen Anbietern wie Strato, Server4YOU, 1und1, 1blu usw. geschaut, was man an virtuellen Servern so kriegt. Da ich bereits wusste, wie viel Arbeitsspeicher mein zukünftiger Server mindestens haben sollte (256 MB, besser 512 MB), habe ich den günstigsten Angebot von Server4YOU ausprobiert. Und auf die Nase geflogen, denn meine Java-Anwendungen öffnen viel zu viele Dateien, was die eingesetzte Virtualisierungstechnik (Virtuozzo) nicht erlaubt. Natürlich sehr viel Zeit verloren, beim Suchen, Angebote anschauen, aufschreiben, vergleichen usw. Danach wüsste ich nicht mehr weiter. Einen echten Server mieten, die überall fast das gleiche leisten und keine Einschränkungen haben, wollte ich aus Kostengründen nicht. Ich brauchte Rat.

  3. Nach einer Weile googlen nach „Hosting Vergleich“ oder so was ähnlichem bin ich auf die Web-Seite webhostlist.de gestoßen. Dort gibt es einen Forum, wo ziemlich viel los ist. Und genau da wollte ich auch nachfragen, was ich in meinem Fall machen kann. Zufällig habe ich auch dort eine Rubrik „Marktplatz-Suche“ gesehen, wo die Leute ihre Anforderungen rein stellen und die Hosting-Anbieter gezielt ihre Angebote abgeben. Das habe ich auch gemacht. Nach wenigen Tagen hatte ich genau passende Angebote gehabt, die meisten auch per Testzugang getestet und schließlich nach einer Woche habe ich mich für einen Anbieter entschieden.

    Gesamtdauer: 1,5 Monate. Und damit komme ich zu dem Schluss:

Die richtige Vorgehensweise

  1. Anforderungen an Server und Vertragslaufzeit definieren. Man kann ja bei sich, z.B. mit VirtualBox eine virtuelle Maschine aufsetzen und ein Optimum herausfinden. Außerdem kann man ja die notwendigen Griffe bereits im Vorfeld erkunden. Zu beachten ist, dass die meisten großen Anbieter solche speziellen technischen Details, wie die maximale Anzahl der geöffneten Dateien im System, in ihrer Angebotsbeschreibung nicht angeben. Außerdem weiß man das nicht (ich zumindest nicht) wie viele Dateien am Ende wirklich geöffnet werden.

  2. Auf Webhostlist.de (gibt es eine Alternative dazu? Mit hostsuche.de kam ich überhaupt nicht klar) anmelden und Angebote einholen.

  3. Angebote testen und bei den Anbietern nachfragen, wo die Server eigentlich stehen und wie sie ans Internet angebunden sind. Es sollte ein richtiges Rechenzentrum mit redundanter Anbindung sein. Nach maximal 1,5 Wochen hat man dann sein Server:) Außerdem, sind die Anbieter bereit zu verhandeln und können sogar den Preis drücken. Der Markt ist sehr stark umkämpft.

Nachher ist man halt immer schlauer.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Server-Abenteuer

Habe nie gedacht, dass ich solche Schwierigkeiten in Fragen Hosting- und Server-Suche bekomme. Die Anzahl an Anbietern ist überwältigend. Ich habe zuerst gehofft, dass ich einen virtuellen Server mieten werde. Dann habe ich gesehen, dass es dabei längere Vertragslaufzeiten ins Kauf genommen werden müssen (mindestens 3 Monate).

Zufällig habe ich von Amazon Elastic Computing Cloud gehört (kommt immer wieder auf netzwertig zum Thema Cloud Computing), und die werben damit, besonders gut für Startups geeignet zu sein. An sich kann ich bestätigen: ein virtuelles Server ist bei EC in wenigen Minuten eingerichtet, es läuft wunderbar und schnell, alles funktioniert und man ist sehr flexibel, da es grundsätzlich pro Stunde bezahlt wird. Nur monatliche Kosten sind für mich zu hoch. Das sind pro Server-Instanz rund 73$ plus Traffic plus Storage, falls Sicherungen angefertigt werden.

Also noch mal umschauen: schließlich bin ich bei Server4YOU gelandet, und mir einen virtuellen Test-Server eingerichtet: nach wenigen minuten konnte ich schon Java, Tomcat und alles andere installieren und starten. Nun böse Überraschung: Tomcat bringt Fehlermeldung "too many open files in system". Es hat sich herausgestellt, dass bei den virtuellen Servern die Anzahl an maximal zu öffnenden Deteien begrenzt ist. Hotline angerufen, und mir wurde angeraten einen dedizierten Server zu mieten. Wahrscheinlich werde ich nicht drum rum kommen... Was für Enttäuschung. Vor Allem deswegen, weil solche Sachen nicht in der Feature-List zu den jeweiligen Angeboten stehen.

Dienstag, 22. Juli 2008

Jterms-Plattform, technischer Aufbau

Der erste einsatzfähige Prototyp der jterms-Plattform ist bereits vorhanden. Der Prototyp ist durchgehend auf Open Source Technologie aufgebaut und hat durch die konsequente Umsetzung einer Service-orientierten Architektur nach OSGi-Standard in Eclipse-Implementierung einen hohen Wiederverwendungsgrad und ist mit wenig Aufwand beliebig erweiterbar.

In der obigen Skizze ist der grundsätzliche Aufbau der jterms-Architektur dargestellt: Durch Hibernate-Dienste erfolgt Datenbankzugriff auf beliebige Datenbanken. Jterms core übernimmt die Modellausführung und stellt wichtige Verwaltungsdienste anderen jterms Modulen zu Verfügung. Die Interaktion mit dem Bediener erfolgt stets über jterms UI-Komponenten, die in Abhängigkeit vom eingesetzten Medium (Desktop oder Browser) auf Basis von Eclipse Rich Client Platform, bzw. Rich Ajax Platform durchgeführt werden.

Demnächst werde ich auch eine Online-Demo zur Verfügung stellen.

Wie spiegelt sich dieser Aufbau auf dem Mehrwert für die potentiellen Kunden ? -- Hier ist die allgemeine und beispielhafte Antwort.